London is calling

Im Haus herrscht seit ein paar Tagen Vorfreude, den spontan haben wir eine Busfahrt nach London gebucht und das beste daran ist, dass Hin- und Rückfahrt zusammen nur 8,30 Pfund kosten. Nun wird zu fast jeder Mahlzeit das Wort London erwähnt. Zwischendurch kommt von hier und dort mal wieder ein “Oh ich freue mich schon so auf London”. Endlich nutzten wir zum ersten Mal unsere Chance in die nicht mal 2 Stunden entfernte Metropole zu fahren. Morgens, ich glaube es war 9:50 Uhr, ging unser Bus Richtung London und mit leichter Verspätung waren wir dann auch um 12 an der Victoria Coach Station. Nachdem wir uns dort erstmal sortiert hatten und jeder stolzer Besitzer einer normalen, nicht touristischen, Oyster Card (das ist eine Karte für den öffentlichen Verkehr in London, sodass man nicht mit Bargeld bezahlen muss) wurde, ging es dann auch endlich Richtung Oxford Circus.

Dort hieß die erste Aufgabe des Tages “Victoria’s Secret”. Nachdem alle dort fertig waren, was bei einem vierstöckigem Laden mit begeisterten Shopperinnen durchaus dauern kann, ging es dann endlich weiter. Der Plan hieß für unseren ersten London Besuch erst einmal durch die Straßen schlendern und das Großstadtleben einatmen. Da unser Tagesplannung sich auf Oxford und Regent Street begrenzt hatte, was sehr gefährlich für den Geldbeutel sein kann, entschieden sich Larissa und ich dazu, dann doch noch ein bisschen was anderes von London sehen zu wollen.

So sind wir dann die New Bond Street, welche die wahre Königsallee ist, heruntergelaufen, um am Ritz Hotel und Green Park vorbeizuschauen und der Queen vorm Buckingham Palace zu winken. Dies sollte jedoch genau wie der James Park, der Big Ben und die Westminster Abbey nur ein Zwischenstopp zu unserem eigentlichen Ziel, der Themse sein.

Dort angekommen sind wir Flussabwärts (Angabe hier ohne Gewähr) gelaufen, bis wir zurück über den Trafalgar Square zum Picadilly Circus, unserem Treffpunkt, spaziert sind. So habe ich dann doch noch einiges gesehen und ein paar Bilder machen können, denn ich sollte ja meine Kamera nicht umsonst mitgeschleppt haben.

Zum Essen ging es zum Pizza Express, vom dem ich ja eigentlich nicht so angetan war. Aber dadurch, dass wir nur noch bei dem Restaurant in Chelsea reservieren konnten, war mir das dann relativ egal. Dies gab mir schließlich die Möglichkeit ein bisschen in Chelsea auf Fotojagd zu gehen und wer sich genauer in London auskennt, weiß wie süß die Straßen und Häuser in Chelsea sind.

Beim Essen haben wir uns dann mit einer Freundin von Luisa (einer Mitbewohnerin von mir) aus Neuseeland getroffen, da diese sich durch Zufall auch in London aufhielt. So haben wir den Abend dann schön ausklingen lassen, bis wir zur Bushaltestelle gelaufen sind, von welcher wir uns dann um 10 Uhr in Richtung Portsmouth aufgemacht haben. Erschöpft und müde kamen wir dann kurz vor 12 in Portsmouth an und sind in Kolone nach Hause geradelt. Dort angekommen sind wir dann auch quasi ins Bett gefallen.

Groß ausschlafen war jedoch nicht, den am nächsten morgen stand IKEA mit Lea und ihren Eltern auf dem Programm. So hatte ich die Chance mein bis jetzt sehr provisorisch eingerichtetes Zimmer dann doch noch wohnlich zu machen. Wer kennt das nicht, aus IKEA wurde dann natürlich auch ein Tagestrip, aber das war jetzt auch kein Problem, den es gibt schlimmeres als sein Tag in IKEA zu verbringen 😉 Erfolgreich ging es nach Hause und noch ans aufbauen. Auch mit dem Einräumen wurde dann schon motiviert begonnen, bis ich realisieren musste, dass ich wohl nicht mehr fertig werden würde. Also gab ich mich geschlagen und meinem Bett hin.

Am nächsten morgen, wurde dann glorreich beendet, was so motiviert angefangen hatte und jetzt ist es doch echt schön und wohnlich in meinem Zimmer geworden. Nur noch ein paar letzte Handgriffe fehlen hier und da und tada, dann ist mein Zimmer auch schon fertig. Nachdem dieser Teil meines Tages erledigt war, habe ich bei der Post meinen lonelyPlanet UK Reiseführer abgeholt und mich mit Larissa und Luisa bei Lidl getroffen.

Nach dem einkaufen konnte ich dann das schöne Septemberwetter am Strand genießen. Die vielleicht letzte Woche, wo dies in Bikini noch möglich ist muss schließlich genossen werden. Jetzt liege ich gestärkt von selbst gemachten Burgern und glücklich, dank einiger skype calls im Bett und gehe gleich schlafen.

Morgen kann ich mir dann meine Student ID und Infos abholen, bin mal gespannt.

Eure Beachwandererin

 

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