Jetzt ist die entspannte Zeit vorbei

Am Wochenende hatte ich, wie bereits in meinem letzten Post berichtet, dass Probetraining. Am Samstag machten Hanna, Lea und ich uns daher auf, um nach einer circa 20 minütigen Fahrradtour dann auch endlich am Sportplatz angekommen zu sein. Das aufwärmen wäre somit schon vor Trainingsbeginn erledigt. Dort angekommen waren wir mal wieder, schön Deutsch, die Ersten. Nachdem sich dann aber auch alle eingefunden hatten und das organisatorische geklärt war, ging es los. Zwei Stunden trainieren. Klingt erstmal nicht so hart, doch wenn man auf Grund eines überfluteten Stundenplans ein Jahr nicht mehr gespielt hat, ist das schon etwas anderes.

Nach dem aufwärmen mit dem Coach stand dann auch fest, dass diese echt weiß, was sie macht. Gut um super in Form zu kommen, aber ermüdend für einen aus dem Sommer kommenden Körper 😉 Für die, die mich nicht kennen klingt dies jetzt so, als ob ich der größte Sportmuffel bin. Deswegen soll hier einmal gesagt sein, dass ich viel und gerne Sport mache, nur halt länger nicht mehr richtig Fußball gespielt habe. 1

Zurück zu unserem Coach. Schnell stellte sich raus, dass diese auch um einiges gelenkiger ist, als ich. Bis ich sie dann mal am Ball gesehen habe, bin ich fest davon ausgegangen, dass sie Ballett gemacht hat. Nach dem aufwärmen und dehnen ging es los und wir wurden in Teams unterteilt, um zu zeigen, was wir drauf haben. In der zweiten Hälfte des Trainings hat sie uns unterteilt und auf Kleinfeld gegeneinander antreten lassen. Also waren es nun 4 Mannschaften. Außerdem haben wir abends noch den Geburtstag von einer Mitbewohnerin gefeiert, mit diesen geht es jetzt nämlich schlag auf schlag. Aber das ist ja auch nicht so schlimm, so gibt es immer einen guten Grund für Kuchen.

Am zweiten Tag sollten wir dann auf unsere Kleinfelder zurück und haben, nach dem erneuten aufwärmen, ein paar Ballübungen gemacht, bevor wir dann das Training mit einem Großfeldspiel abgeschlossen haben. Am Ende wurde uns dann mitgeteilt, ob wir es ins Team geschafft haben. Hanna und ich sind dabei. Unklar ist jedoch, ob in der ersten oder zweiten Mannschaft, aber ich glaube, dass die erste Mannschaft so ziemlich steht. Vielleicht füllen von uns noch ein oder zwei auf, aber der Rest ist dann zweite Mannschaft. Da beide Mannschaften aber auf einem Top-Level sind freue ich mich schon auf das nächste Jahr. Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich Spanisch verschieben kann und dann steht dem beitreten der Mannschaft auch nichts mehr im Wege.2

Gestern war es dann vorbei mit der entspannten Zeit, den die Uni hat offiziell begonnen. Da in Portsmouth die Uni erst um 9 Uhr losgeht, ist es morgens jedoch relativ entspannt. Heute hatten wir zwei Stunden Englisch. Deswegen wurde es ein ganz angenehmer Einstieg in den Unialltag und da bei einer “Unistunde” von 50 Minuten die Rede ist, war die Zeit im Klassenraum auch gut zu überstehen.

Um 12 Uhr bin ich dann noch zu “Innovation Management” gegangen. Da ich mir unsicher mit einem Fach bin, welches ich gewählt habe, will ich die Woche nutzen, um mir rausgesuchte Alternativen anzuschauen, falls ich entscheide, dass “Business and Employment Law” nichts für mich ist.

Nach der Uni habe ich, mit der Hilfe von Luisa, mein Fahrrad reparieren können, welches eine Schraube verloren hatte. Keine Sorge, ich bin nicht mit einem kaputten Fahrrad zur Uni gefahren, lediglich meinen Gepäckträger musste ich beim fahren festhalten. Da mein Fahrrad, mit einigen reingeschraubten, ungebrauchten Schrauben, jedoch einem Ersatzteillager gleicht, konnte ich mir das Geld für eine neue Schraube sparen und habe mich an einer unbenutzten Schraube bedient. 3

Von 8-10 Uhr hatte ich dann gestern Abend Fußballtraining, dass erste Mal mit dem Team. Der erste Eindruck, vom Wochenende, hat sich übrigens bestätigt. Unser Coach ist super hart und fordert einiges, sodass man total fertig ist. Jedoch ist das Training super und ich freue mich schon auf weitere Trainingseinheiten. Im Moment bin ich auch in dem ersten Team, worüber meine Freude unglaublich groß ist, aber ob das so bleibt, ist fraglich. So ganz daran glauben kann ich noch nicht.

Heute hatte ich dann erst von 16-17 Uhr Uni, sodass ich einiges vorher erledigen konnte. Vor der Uni bin ich auch noch zu einer Vintage Fair, organisiert von der Student Union, gegangen, welche jedoch, wie so typisch für England, sehr überteuert war. Vielleicht auch gut so, den so konnte ich gar nicht erst in Versuchung geraten. Mein Fach heute war das 4angezweifelte Business and Employment Law. Das Fach hat mir gut gefallen. Die Gründe für einen möglichen Wechsel sind jedoch komplizierter, weswegen ich euch und mir die Erklärung erspare. Nach der Uni ging es zu einem social vom Fußball, um sich näher kennen zu lernen. Nach einer Stunde musste ich jedoch gehen, den schließlich wollte ich mir den Taster (kostenlose Probestunde) vom Fotographie Club anschauen. Es war super interessant und ich konnte schon einiges über meine Kamera lernen und ausprobieren.

Bis jetzt haben mir die Fächer soweit gut gefallen, ob das auch weiterhin so bleibt, dass kann ich dann beim nächsten mal berichten.

Bis dahin

Eure Beachwandererin

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