Paddle, Paddle, Paddle…

Am Mittwoch sollte es dann soweit sein, mein erster Purple Wednesday stand an. Doch zuvor hatte ich noch Uni, diesmal hatte ich Econometric Methods. Der Prof ist zwar an sich gut, aber da die ersten Stunden eine Wiederholung von Mikro- und Makroökonomie in Deutschland sein werden, hat es mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Abends hatte ich dann von 18-20 Uhr Spanisch. Spanisch hat echt Spaß gemacht und die Klasse ist super nett. Wenn ich jedoch in meinem Fußballteam bleiben möchte, muss ich aus dieser Klasse rauswechseln, denn die Vorlesungszeit überschneidet sich mit meinen Spielen. Da es keine andere Spanischklasse in meinem Level gibt, hat die Lehrerin mir geraten, ein Level höher zu wechseln, nachdem ich es probiert habe. Ich hoffe, dass das klappt, den ich würde ungerne und gezwungener Maßen Fußball aufgeben. unbenannt

Von meiner Spanischklasse bin ich direkt in den Pub, erneut mit weißem T-shirt. Der erste social vom Fußball stand an. Warum dieser Tag Purple Wednesday heißt? Ja gut Wednesday erklärt sich für selbst und Purple, naja heißt Lila. Da die Unifarbe von der University of Portsmouth Lila ist, ist dann der Name entstanden. Am Purple Wednesday gehen fast alle Clubs feiern und somit auch, mehr oder weniger, jeder Student. Hier ist feiern jedoch ein bisschen anders, als in Deutschland. Da die Clubs hier, auf Grund der Vergangenheit (früher wurden in England Mitternacht die Türen geschlossen) und der heutigen Gesetze, um  2 Uhr schließen, ist es durchaus möglich, dass man sich schon um  6 Uhr trifft.

Am Donnerstag hatte ich dann drei Fächer, ansonsten ist nichts nennenswertes passiert. Über meine Fächer werde ich übrigens demnächst mal mehr schreiben, aber da mein Stundenplan sich noch ein bisschen verschieben wird, lasse ich es an dieser Stelle erst einmal gut sein. Freitag hatte ich auch wieder Vorlesungen und ansonsten, naja ist erneut nichts wildes passiert. Deswegen springe ich an dieser Stelle mal lieber zu Samstag…

Heute morgen musste ich früh raus. Nachdem der Bacon gebraten, und der BLT (Bacon ,lettuce (Salatblatt), Tomato Sandwich) fertiggestellt war, ging es los. Heute sollte es soweit sein, denn ich habe mich dazu entschieden, mit zwei Freundinnen an einem Probetag surfen (ja, dass richtige surfen [Wellenreiten]) teilzunehmen. Dick eingepackt ging es los, den warm war es nicht gerade und der Weg, zum Glück im Neoprenanzug, vom Surfboardverleih  zum Strand hat mein Kältegefühl schon sehr auf den Prüfstand gestellt. tUmso besser, dass es dann auch relativ schnell ins Wasser ging. Der Neoprenanzug hat gut warm gehalten und ich würde behaupten, dass das Wasser auch wärmer als die Luft war, jedoch haben meine Füße ein anderes empfinden gehabt. Um übrigens die Überschrift zu erklären, wenn eine gute Welle kommt, wird einem von allen Seiten “Paddel” zugerufen und wenn du dann die Welle erwischt hast, naja, ihr könnt es schon erraten, dann muss man ja wieder zurück paddeln. Was ein Armmuskeltraining!

Surfen hat mir echt gut gefallen und ich will es auf jeden Fall noch mal machen. Nach einer unschätzbar, gefühlt langen, wahrscheinlich eher medium-langen Zeit, habe ich mich dann dazu entschieden, mich umzuziehen. Schließlich wollte ich ja meine Erkältung besiegen und sie nicht bestärken. Nachdem dann alle umgezogen waren, sind wir noch in einen Pub gegangen. Als Fazit kann ich nur sagen, dass surfen toll ist und die Leute aus dem Club echt nett und chillig. Nächste Woche Donnerstag haben diese ihren nächsten social und ich glaube, dass ich da mal hingehe, auch wenn ich wahrscheinlich erst mal nicht beitreten werde. Dies liegt nicht an Desinteresse, sondern vielmehr daran, dass ich meine Wochenplanung im Moment sehr schlecht einschätzen kann und mich deswegen nicht unnötig bei allem anmelden will.

Anbei sende ich mal Bilder von meinem Zimmer, da ich ansonsten echt keine h13.JPGabe. Aus Angst vor Regen und der Unsicherheit, wo wir unsere Sachen lagern werden, habe ich mich entschieden meine Kamera nicht mit auf den Surftrip zu nehmen. Echt schade, den die Umgebung war total süß und die Wellen so stark, dass ich super Bilder hätte machen können, aber naja…

Liebe Grüße, aus dem mittlerweile typisch verregnetem England. Naja, zumindest war der Wettergott bis zum Anfang dieser Woche auf unserer Seite und hat uns nach einem verregneten Morgen nicht im Stich gelassen, als wir im Wasser waren.

Eure Beachwandererin

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