Über einen unfreiwilligen Polizeibesuch bei der Polizei in London… :O

Jetzt musste ich selber erstmal nachschauen… Wann hatte ich den das letzte mal geschrieben und wo habe ich aufgehört? Ach ja, der Surftrip am Samstag.

Dann knüpfen wir doch mal an den Samstag an. Am Sonntag, also genau vor einer Woche habe ich mich dann von meiner ersten Surferfahrung erholt und habe mich ausgeruht, oder beziehungsweise gelernt. Den ich bin ja hier nicht nur zum Vergnügen 😉

In meiner zweiten Uniwoche, ging es langsam so richtig los und ich konnte mich auch endlich bezüglich meines Stundenplans entscheiden. Über den berichte ich dann bald. Sowieso habe ich überlegt, eine Seite auf meinem Blog mit nützlichen Informationen zu erstellen, da man mit den ganzen Namen, Leuten, etc. als Außenstehender glaube ich schon ganz schön durcheinander kommen kann. Quasi das Glossar zu meinem Blog 😉 Was haltet ihr davon?

Zurück zu meiner Woche. Am Montag wurden wir dann endgültig in Teams eingeteilt und somit Spiele ich jetzt bei der ersten Frauenfußballmannschaft von der Universität von Portsmouth. Glauben kann ich das immer noch nicht so ganz, aber freuen tue ich mich trotzdem. Für Informationen zu meiner Liga könnt ihr einfach hier Klicken! 0

Am Mittwoch haben wir einen Rießencookie gebacken, den mal wieder hatte eine Mitbewohnerin von mir Geburtstag. Ich muss schon sagen, es hat schon was gutes, dass wir so viele sind, den so gibt es andauernd was zu feiern. Da wir immer reinfeiern und somit zwei Tage daraus machen, lohnt es sich auch richtig. Abends sind wir dann in die Lyberry Bar gegangen, um ihren Geburtstag zu feiern. Aus dem Grund war ich auch nicht mit dem Fußballteam zum purple Wednesday unterwegs (das ist der Tag, wo jeder mit seinem Team feiern geht. Erst geht man in Bars und am Ende in einen überfüllten Club).

Am Donnerstag habe ich dann alles eingekauft, den schließlich würde ich meine Cousine am Samstag morgen in London in Empfang nehmen. Leider musste diese mir dann abends mitteilen, dass sie sehr krank geworden ist und aus diesem Grund nicht kommen könnte. Gute Besserung an dieser Stelle noch mal :)!

Freitag hatten wir unser erstes Morgentraining. Um 7 Uhr sollten wir am Spinnaker Sports Center sein, welches bedeutete, dass ich 5:30 Uhr aufstehen musste. Das Training, genau wie bis jetzt alle anderen, hat super viel Spaß gemacht, sodass es dann auch einmal wach, gar nicht mehr so schlimm war.

Gestern war es dann soweit, ich bin um 3:30 Uhr aufgestanden, um 5:30 Uhr den Bus nach London zu nehmen. Zwar würde ich dort nicht meine Freundin abholen können, aber da das Ticket bezahlt war, habe ich mich entschieden, mich trotzdem auf den Weg zu machen. So kam es dann, dass ich mich gegen 8 Uhr alleine bei Primrose Hill, in der Nähe

 

6Primrose Hill

von Camden Town befand. Von dort aus hat man eine gute Sicht auf London und es war mir möglich zu sehen, wie London so langsam aufwacht. Dort oben kam es leider auch zu einer unfreiwilligen Auseinandersetzung mit einem Hund, welche darin resultierte, dass nicht nur mein Essen weg war, sondern auch, dass meine Kamera von dem Hund verdreckt wurde. An der Stelle aber eine Entwarnung, komplett kaputt ist die Kamera nicht, jedoch sind Sandkörner unter die Knöpfe gekommen, sodass manche nun klemmen. Die Besitzerin hat den Hund genommen und ist ohne ein Wort weggegangen. Um die Details der Frau für die Versicherung zu haben, bin ich ihr, nachdem ich meine Sachen zusammen gepackt habe, hinterhergelaufen.

Was ein toller Start in den Morgen. Darauf hat die Suche nach der nächsten Polizeistation gefolgt. Da Google jedoch ein paar Polizeistationen mehr zu kennen scheint, als die Polizei selber, hat die Suche dann auch seine Zeit gedauert. Als ich endlich mit einem Polizisten sprechen konnte, wurde mir mitgeteilt, dass solche Unfälle in England nicht aufgenommen werden. Na super, jetzt hatte ich ewig die Polizei gesucht und was hat es mir gebracht? Nichts! Ich habe dann das beste draus gemacht, den der Weg zur Polizeistation war eigentlich ganz schön. Deshalb bin ich dann fast den gleichen Weg zurückgelaufen und habe Bilder gemacht.

Anschließend habe ich mich dann wieder meinem eigentlichen Plan gewidmet, einem Besuch des Camden Markets. Dieser hat nicht nur gut gerochen, sondern konnte mich auch ansonsten überzeugen. Weiter vom Camden Market ging es die Camden High Street entlang, eigentlich wollte ich erst nur zur Tube Station von Camden, aber diesen Plan habe ich dann schnell über den Haufen geworfen. Bevor ich die U-Bahn zum Tate Modern nehmen wollte, entschied ich mich in den Supermarkt waitrose zu gehen und mir eine Kleinigkeit zu holen und einen Kaffee umsonst zu bekommen (manchmal lohnt es sich, eine Mitgliedschaft auszufüllen, den ich bekomme dort jeden Tag einen Kaffee oder Tee, wenn ich auch nur für 10 Cent einkaufe). Da ich nicht in Eile war, saß ich mich hin und überlegte, was ich sonst noch so mit dem Tag anfangen könnte. Dabei kam ich mit einem älteren Mann ins Gespräch.

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Camden Market historischer “Stables (Übersetzt Pferdeställe)” Eingang

 

Nach meiner Stärkung machte ich mich auf in Richtung John Soanes Museum. Dies wurde mir von dem Mann empfohlen, da es auf dem Weg zum Tate Modern lag. John Soane war ein Architekt und sein Haus wird heute als Museum zweckentwendet. Jedoch muss man dabei anmerken, dass alles so erhalten ist, wie es einmal war. Auf dem Weg, habe ich einen etwas älteren Studenten (so Ende 20) getroffen, welcher ebenfalls alleine war und Fotos machte. Er sprach mich an und wir kamen ins Gespräch. Da er keinen Plan hatte, was er heute machen wollte, entschied er sich dazu mitzukommen in Richtung John Soanes. Auf dem Weg kamen wir an einem faszinierenden Saxophone Laden vorbei, machten einige Bilder und ich bekam ein paar schöne Flecken Londons gezeigt. Da ich mich entschieden hatte, einen Zwischenstopp im British Museum einzulegen, brachte er mich dort hin und wir verabschiedeten uns.

Das Britische Museum war leider doch sehr voll und so hatte ich dann keine Motivation mir die Südostasienausstellung anzuschauen. Mache ich ein anderes mal, wenn nicht so viele Touristen da sind. Also ging ich von dort aus zu dem Museum von Sir John Soane. Nachdem ich die Architektur und seine Kunstsammlung bestaunt habe, und mir eine Notiz gemacht habe, abends vorm Einschlafen mehr über ihn herauszufinden, ging es weiter.

Nun aber endgültig in Richtung Tate Moderns, oder doch nicht. Auf dem Weg habe ich Bekanntschaft mit einer älteren Dame aus San Francisco gemacht, welche sich

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Tate Modern Museum

respektabler Weise eine Stadtkarte mit einem Kugelschreiber gezeichnet hat, um die Stellen zu finden, zu der sie wollte. Leider hatte diese sich jedoch ein bisschen verloren und so entschied ich mich dazu, es lag auch halbwegs auf dem Weg, sie zu ihrem Ziel zu bringen. Plaudernd habe ich sie dann dorthin gebracht, wo das erste, englische Wörterbuch gedruckt wurde und wir haben uns ebenfalls verabschiedet. Jetzt ging es aber endgültig zum Tate Modern. Beim Überqueren der Millenium Bridge ist mir dann auch aufgefallen, dass ich mich schon sehr an den Linksverkehr gewöhnt hatte. Den während ich genervt auf der linken Seite allen Leuten in die Arme lief, musste ich irgendwann feststellen, dass die Touristen diese Brücke zu ihrer gemacht hatten und somit Rechtsverkehr herrschte. Nach dieser Erkenntnis konnte ich dann auch weitere zusammenstoße vermeiden, merkte jedoch auch, wie ich immer wieder nach links weichen wollte.

 

Das Tate Modern war noch voller, als das Britische Museum und nachdem ich schon mehr als 5 Minuten auf den ersten Fahrstuhl warten musste und weitere 10, um in den zweiten einzusteigen, entschied ich mich dazu es für heute bei der Aussichtsplattform zu belassen. War also doch nichts, mit Kunst. Nachdem ich dann den Ausblick genossen habe, wartete ich erneut auf dem Fahrstuhl, um das Museum zu verlassen.

Ich entschied mich dazu, südlich der Themse und vorbei am Shakespeare Globe Theater, Richtung Tower Bridge zu laufen. Nachdem ich diese dann überquert hatte, lief ich auf der nördlichen Seite der Themse zum Big Ben zurück. Da sich jeder Schritt mittlerweile anfühlte, als ob ich durch Scherben laufen würde, habe ich dann von dort aus zur Victoria Coach Station den Bus genommen. So hatte ich zumindest noch Zeit mir Pommes bei McDonalds zum mitnehmen zu holen, bevor ich den Bus um 18:30 Uhr zurück nach Portsmouth nahm.

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London Tower Bridge

 

Auf der Busfahrt saß ich neben einer Frau, welche ebenfalls in Portsmouth lebte und so konnte ich noch einiges über und um die Umgebung um Portsmouth herum erfahren.

Gelernt habe ich auf jeden Fall, dass etwas daran ist, an dem Spruch: “der Weg ist das Ziel”. Den so viel alleine war ich dann letztendlich eigentlich doch nicht und wenn ja, war  auch das ganz schön. Probiert es aus, nehmt euch eine Kamera und lauft meinetwegen durch Lüdenscheid. Das Ziel schöne Fotos zu machen, lässt euch erkennen, von welchen schönen Ecken wir umgeben sind. Manchmal denke ich, dass man seinen Wohnort und seine Umgebung für viel zu selbstverständlich nimmt und gar nicht realisiert, was es eigentlich zu bieten hat. Deswegen ist einer meiner Ziele für die Zeit in Portsmouth, nichts für selbstverständlich zu nehmen und meine Umgebung einzusaugen.

Heute morgen bin ich mit schmerzenden Füßen aufgewacht (Mehr als 20 Kilometer Fußmarsch gehen halt doch nicht unbemerkt an einem vorbei, erst recht nicht, wenn man höhere Schuhe, mit durchgelaufener Sohle, anhatte), aber ich hoffe, dass ist bis morgen wieder OK, den ich möchte fürs Fußballtraining fit sein. Da ich heute sowieso nur meinen Studentischen Pflichten nachgehen werde und der Schreibtisch zu meinem Aufenthaltsort, nach Beendigung dieses Blogeintrages, erklärt wird, können sich meine Füße ja ausruhen.

Bis zum nächsten mal,

Eure Beachwandererin

 

Google maps erste Bild

Für Informationen zu meiner Liga könnt ihr einfach hier Klicken!

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