Von der Stadt der Eliten

Bevor ich euch jetzt von meiner letzten Woche berichte, wollte ich darauf aufmerksam machen, dass ich “ein kleines Lexikon” zu meiner Seite hinzugefügt habe. Schaut dort doch mal vorbei. Ich hoffe dadurch wird noch mal einiges klar und verständlich.

Mittlerweile vor einer Woche kurz nach 9 Uhr machte sich der Bus, indem Molly und ich uns befanden auf den Weg. Diesmal sollte Oxford erkundet werden. Aber bevor wir unser Ziel erreichten hatten wir erst einmal drei ein halb Stunden Zeit, die es totzuschlagen galt. Nachdem wir dann in Oxford angekommen waren, mussten wir feststellen, dass wir von einem “Street Food Market” und vielen Restaurants umgeben waren. Eine nicht ungefährliche Situation, wenn es sich um die Mittagszeit handelt. Aber wir blieben stark, den schließlich hatten wir uns ja selbst Lunch eingepackt um Essen und Zeit zu sparen.

So machten wir uns auf den Weg. Da in Oxford jedoch alles sehr nah beieinander liegt, 1kamen wir auch schnell bei Punkt 1 unseres Stadtrundgangs an. Wir hatten uns vorher eine Stadtführung (von freetoursbyfoot) auf unser Handy geladen und so konnten wir nun dieser frei nachgehen, in der Geschwindigkeit, die uns lieb war. Da es zwischendurch anfing zu regnen, entschieden wir uns in das nächste Museum zu gehen und uns eine Rembrandt Ausstellung anzuschauen. Nach circa einer halben Stunde im Museum, konnten wir bei strahlender Sonne weiterlaufen. Wir waren dann bei eigentlich allen anderen Sehenswürdigkeiten und sind durch Straßen und Gässchen geschlendert.

In Oxford, wie sollte es anders sein, merkt man überall, wie viele, verschiedene Universitäten es gibt. Teilweise echt ein bisschen verwirrend, aber die Architektur dieser Einrichtungen ist schon faszinierend. Besonders für Molly war es schön, so alte Bauwerke zu sehen, da sie diese nicht unbedingt aus Amerika gewöhnt ist.

Unser Bus sollte uns erst gegen 9 abholen und zurück nach Portsmouth bringen. Da jedoch alles, wie bereits berichtet, sehr nah beieinander war, waren wir schneller “fertig” als gedacht. Da es sich um Sonntag handelte, wurde das meiste auch noch eher geschlossen als sonst sowieso schon. Eigentlich wäre es schön gewesen, noch mal in ein Museum zu gehen, aber auch diese folgen dem Trend des frühen Feierabends und so haben wir uns nach einem leckeren Abendessen und einem Spaziergang im dunkeln bei Burger King aufgehalten. Zwar hatten wir keinen Hunger mehr, aber ein Eis ist nicht so teuer und wenn man dafür im warmen sitzen kann, ist es auch gar nicht mehr so schlimm. Die Zeit haben wir dann eigentlich auch gut mit reden überbrückt und wir konnten uns dann circa 2eine Stunde später in Richtung Bus begeben.

Unter der Woche ist mal wieder nichts sonderlich spannendes passiert, sei den ihr findet den Unialltag interessant. Wie immer hieß es, Veranstaltungen, Seminare und Fußballtraining. Zudem sind Unis in England sehr Projektlastig, sodass es andauernd ein Gruppentreffen oder irgendetwas für die besagten Projekte zu erledigen gibt.

Auch mein Wochenende war nicht sonderlich Erlebnisreich. Am Samstag bin ich mit Olli, ebenfalls EBP Student, zum Gunwharf Quays, unserem Outletcenter, spaziert. Der Weg ist echt schön, da man die ganze Zeit neben dem Meer, auf der Promenade, entlang spaziert. Im Gunwharf Quays waren wir ein bisschen bummeln und sind dann Essen gegangen. War mal wieder lecker und ein entspannter Abend, sodass der Tag doch noch schön endete. Wieder am Meer entlang, spazierten wir dann mit vollen Mägen nach Hause. img_4976

Heute morgen bin ich früh aufgestanden, um bei dem “Great South Run” freiwillig zu helfen. Jedoch kamen die Verantwortlichen der Volunteering Society lange nicht und nachdem dann die erste 15 Minuten zu spät eintrudelte und die Hälfte vergessen hatte, davon mal abgesehen, dass sie auch nicht so recht Bescheid wusste, war mir kalt genug. Ich habe mich dann dazu entschieden, mich auf den Weg nach Hause zu machen. Klar hätte ich gerne geholfen, aber wenn das Ganze doch so chaotisch ist und ich dadurch eine Nachtschicht für die Uni einschieben müsste, dann kann ich darauf auch verzichten. Zu Hause habe ich dann zumindest noch einiges geschafft, bevor ich gleich mit meiner Familie (aus Amerika) skype.

Nächste Woche geht es dann auf einen Field Trip mit der Uni, bin mal gespannt.

Bis dahin

Eure Beachwandererin

 

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