Mein Bruder ist hier!!!

Diese Woche war es dann endlich soweit, mein Bruder sollte mich besuchen kommen. Am Donnerstag hat dieser mich angeschrieben und 6 Tage später ist er schon hier. Mittwoch morgen habe ich ihn dann vom Bus abgeholt. Zu Fuß sind wir 30-40 Minuten vom Bus zu mir nach Hause gelaufen, immer am Strand entlang. 31

Bei mir angekommen ging es, nach einer kurzen Stärkung, zum Fußballplatz. Endlich hatte Claudius mal wieder die Möglichkeit ein Spiel von mir zu sehen. Auch wenn wir nicht gewonnen haben und mein Bruder übermütig, da es 15 Grad waren in einer dünnen Jacke dann doch ziemlich gefroren hat, habe ich es sehr genossen ihn am Spielfeldrand zu haben.

Zwei heiße Schokoladen später sah die Welt auch schon wieder besser aus. Wir haben uns lange in der Küche, mit den anderen, unterhalten, um dann anschließend zum Purple Wednesday zu gehen.

Mein Bruder wurde also in die englische Feierkultur eingeweiht und stellte schnell fest, dass das Ganze ziemlich verrückt und so gar nicht nach Deutschen Manieren verläuft. Nachdem wir zunächst von Bar zu Bar gelaufen sind, ging es in den Club, indem Mittwochs

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Ja, ich weiß, dass ich super getroffen bin *schnieff*

das Spektakel stattfindet.

Am nächsten morgen haben wir uns zu Fuß auf den Weg zum Gunwharf Quays, dem Outletcenter meiner Stadt gemacht. Während Claudius sich die 34Läden angeschaut hat, habe ich mich 2 Stunden durch Finances gequält. Nachdem auch diese Hürde genommen war, bin ich weiter mit ihm durch die Läden geschlendert. Anschließend ging es in die Stadt und nachdem auch diese nunmehr leer gekauft war, haben wir uns auf den Weg nach Hause begeben. Abends sind wir noch am Meer und einem See spazieren gegangen und sind dabei einigen Schwänen und 2 Füchsen begegnet. img_5836

Am Freitag stand die erste Juravorlesung für Claudius an. Nachdem diese bravurös gemeistert war, sollte es erneut ins Outletcenter gehen, denn auch im letzten Laden wollten wir  natürlich ein bisschen Geld lassen;) (*Hust* “leichte” Übertreibung). Nach einer Stärkung in einer Bar ging es zu der zweiten Vorlesung des Tages. In Nachhaltigkeit stand am Freitag eine praktische Tätigkeit auf dem Programm und so sollte 33ein Computer in seine Einzelteile zerlegt werden. Gut integriert durfte Claudius uns dann, besonders mit seiner Recyclinghoferfahrung, helfen. Nachdem auch seine letzte Englische Vorlesung für die Woche überstanden war, machten wir uns auf den Weg nach Old Portsmouth, schließlich wollte ich ihm den typischen, alten Stadtkern nicht img_5850vorenthalten.

Freitagabend gab es dann Fish and Chips, da Larissa am Dienstag Geburtstag hatte. Anschließend kam, durch zunächst festliche Musik und Glühwein, die vorweihnachtliche Stimmung auf.

Samstag morgen sollte es dann in den Morgenstunden für uns beide nach London gehen, denn die Nähe zu der Weltstadt muss ausgenutzt werden. So fanden wir uns, nachdem das Gepäck abgegeben wurde, vor der Busstation ohne Plan wieder. Aber egal. Zunächst einmal zum Caffe Nero, um völlig bereit für den langen Tag zu sein und sich noch einmal aufzuwärmen.

Dann ging unser Marathon los. Durch den Hyde Park, in dem sich auch das WinterWonderland (korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ich meine es ist der größte Weihnachtsmarkt in London) befindet. Weiter in den Kensington Park und zum Kensington Palace, dem zu Hause von William, Kate und deren Familie. Zurück über den Weihnachtsmarkt ging es dann auf die Oxford und Regentstreet, die vor Touristen und Weihnachtsshoppern nur so überquillte. Wir waren jedoch nur gekommen, um die weihnachtliche Straßenbeleuchtung zu sehen, denn eingekauft wurde genug. 18

Vom Piccadilly Circus ging es am Trafalgar Square vorbei, zur Themse und dem London Eye. Dieser folgten wir dann bis wir am House of Parliaments, welches für den Big Ben bekannt ist, vorbeikamen. Von dort aus ging es vorbei an der Westminster Abbey zum Buckingham Palace. Somit konnten wir auch den Touristischen Teil des Tages abdecken. Vom Buckingham Palace ist es auch nicht mehr so weit bis zur Victoria Station, von welcher wir uns beide auf den Weg nach Hause machen würden. Da es ungefähr als wir uns am Picadilly Circus befanden, anfing zu regnen, entschieden wir uns dazu, erneut das Caffe Nero aufzusuchen und uns noch ein bisschen zu unterhalten, bis wir Tschüss und Bis Bald sagen müssten.

Um 21 Uhr war es soweit und Claudius musste in den Bus einsteigen. Die Zeit war wunderschön und ich bin echt froh, dass er die weite Busfahrt auf sich genommen hat, um mich zu besuchen. Bald sehe ich ihn schon wieder, und wer weiß, möglicherweise besuche 27ich ihn vor Weihnachten auch noch in Köln.

Nächste Woche ist meine letzte Uniwoche vor den Weihnachtsferien und somit heißt es jetzt Endspurt. Schon in einer Woche befinde ich mich dann wieder in London, um ein letztes mal für dieses Jahr London und seine Magie aufzusaugen und erneut an Ecken rauszukommen, an denen ich mich wahrscheinlich noch nie befunden habe und von denen auch in keinem Reiseführer die Rede ist. Meiner Meinung nach ist es das, was London ausmacht.

Wenn ich mich dann beim nächsten mal melde, wird es höchstwahrscheinlich schon aus Deutschland sein. Bis dahin und einen schönen vierten Advent wünsche ich euch.

Eure Beachwandererin

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