Chinese New Year

Kung Hei Fat Choy! Auf ein frohes Neues.

Am Sonntag wurde in London mit einer Parade das Jahr des Hahnes eingeleitet.

Offiziell war das Chinesische Neu Jahr am Samstag 28. Januar, jedoch waren die Festlichkeiten, damit meine ich Shows und Paraden, für den 29. Januar geplant.

Trotz der schlechten Wettervorhersage haben sich viele die Zelebration der Asiatischen Kultur nicht entgehen lassen, wozu auch wir gehörten. Mit wir meine ich: Pia, Larissa, Lea, Luisa (also 4 meiner Mitbewohnerinnen) und ich. Zu fünft machten wir uns mit dem Bus um 7 Uhr auf, um etwas weniger als zwei Stunden später die Hauptstadt zu erreichen. Das Wetter war, ganz zu meiner Überraschung zunächst toll und so hat der Spaziergang von der Victoria Station, vorbei am Buckingham Palace, durch den St. James Park zum Trafalgar Square gleich richtig Spaß gemacht. 10

Am Trafalgar Square konnten wir einige Zelte sehen, die aufgebaut wurden. Die Parade sollte um 10 Uhr vom Trafalgar Square über die Charing Cross Road nach Chinatown gehen. Zugegebener Maßen kein langer Weg, da man diesen unter normalen Bedingungen in ca 10-15 Minuten abläuft.

Wir suchten uns ein schönes Plätzchen am Wegrand, von welchem wir uns einen guten Ausblick auf die Parade erhofften. Zudem sollte der Hintergrund auch nicht zu störend sein. Das gute Plätzchen war dann gefunden, jedoch ließ sich eine Gruppe übermotivierter Chinesinnen neben uns nieder. Diese konnten sich nicht zurückhalten, sind die ganze Zeit auf die Straße gesprungen und wurden von so ziemlich jedem Polizisten ermahnt, trotzdem verteidigten wir unseren auserkorenen Ort am Wegesrand tapfer.

Die Parade war sehr bunt und multikulturell. Verkleidet waren sowohl Chinesen, als auch jegliche andere Nationen, um Teil der Parade zu sein. Jedoch alles im Sinne des Chinesischem Neujahres. Ich denke mal, dass zum Beispiel Kampfkunstvereine natürlich nicht nur mit ihren Chinesischen Mitgliedern gelaufen sind. Am besten jedoch lasse ich 16mal wieder die Bilder sprechen.

Nachdem das Schlusslicht der Parade an uns vorbeigelaufen war, fing es an zu regnen. Naja, damit hatte ich ja gerechnet. Also haben wir uns zu der nahegelegene Nationalgalerie, direkt am Trafalgar Square, begeben. Dort haben wir uns dann  umgeschaut und doch so einige spannende Schätze entdeckt. Gut fand ich, dass die Texte neben den Bildern sehr aussagekräftig und erklärend waren. Interessant war zudem, dass Gemälde der Royal Family, also zum Beispiel von Kate oder der Queen, ausgestellt sind. Meistens sieht man ja doch eher Fotos aus heutigen Tagen oder Gemälde von Verstorbenen. Aber auch Kunst kann Modern sein.

Nach unserem kleinen Ausflug in die Kunstgeschichte und -gegenwart des Landes, haben wir uns auf den Weg nach Chinatown gemacht und sind durch die überfüllten Straßen gelaufen. Nachdem wir genug von der Menschenmasse hatten, haben wir uns mit der U-Bahn nach Camden Town aufgemacht. Ein sehr beliebter Stadtteil Nördlich vom Zentrum. Besonders bekannt ist Camden für seinen vielfältigen Markt und seine alternativen Geschäfte, sowie Graffiti und andere interessante künstlerische Einflüsse.

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Camden Town

Um dem Regen zu entfliehen haben wir uns dann letztendlich, nachdem wir lange über den Markt spaziert sind, in ein typisches Fish&Chips Restaurant gesetzt, um uns aufzuwärmen, auszuruhen und natürlich die Mägen zu füllen. Anschließend sind wir mit dem Bus zum Oxford Circus gefahren, um dort noch eine Stunde zu shoppen, bis die Geschäfte dann schließen würden. Von dort aus ging es zum Leicester Square, wo wir uns in eine feinere Bar setzten , die zu unserem Erstaunen gar nicht so unglaublich unbezahlbar war, wie sie aussah.

Bevor es wieder mit dem Bus zur Victoria Coach Station ging, wollte sich manch einer noch einen Kaffee holen. Während die anderen also den Kaffee oder einfach nur die Wärme genossen haben, bin ich noch schnell nach Chinatown. Entgehen lassen wollte ich mir Chinatown bei Nacht dann doch nicht.

Ein langer Tag ging zu Ende und wir waren froh als wir alle kurz nach Mitternacht zu Hause ankamen und die Nassen Sachen abstreifen konnten.

Eure Beachwandererin

 

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